Praxis für ganzheitliche Medizin
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Microkinesitherapie

Was ist Microkinesitherapie?

Microkinesi (wörtlich die kleinen Bewegungen) zählt zu den manuellen Behandlungstechniken und versteht sich als integrative Methode: Zum einen wurzelt diese Technik in unterschiedlichen medizinischen und wissenschaftlichen Bereichen. So integriert sie Annahmen und Ergebnisse aus der Schulmedizin, der Biologie, der Chemie, der Osteopathie. Zum anderen begreift sie den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele.

Wie wirkt die Microkinesitherapie?

Unser Körper ist ein Kunststück der Evolution! Von der ersten Zellteilung bis hin zum letzten Atemzug bewegt sich und schwingt alles in uns. Dabei reagiert unser inneres System auf externe Einwirkung, beispielsweise physischer Art, auf Umweltfaktoren, emotionale oder seelische Stresszustände. Die Reaktionsmuster unseres Körpers darauf sind nicht immer ideal. Genau an diesem Punkt setzt Microkinesi an. In einer Behandlung werden sanfte Impulse gesetzt, um die individuellen Regulationsmechanismen zu aktivieren und damit Lösungsspotenziale freizusetzen. Unser Körper wird sozusagen an seine ureigenen Fähigkeiten erinnert.

 

Das Ziel der Microkinesitherapie ist es, den Körper mit den Händen zu palpieren und Ursachen für die Symptome eines Patienten zu finden. Die Therapeuten ertasten die Bereiche mit nur geringer oder gar keiner Vitalität. Fehlender vitaler Rhythmus, der sich nicht mehr in vorhandenen Microbewegungen zeigt, wird im Gewebe wieder angeregt.

Wann kann Microkinesi angewendet werden?

Die Microkinesi ist grundsätzlich für Patienten jeden Alters geeignet. Die Behandlung findet am liegenden Patienten auf sanfte Weise statt. Deshalb ist Microkinesi bereits bei Säuglingen und Kindern anwendbar.

Die Erfahrung der Microkinesi zeigt: Verletzungen, Unfälle, Operationen, Infekte oder belastende Lebenssituationen können im Körper eines Patienten Spuren hinterlassen. Der Körper muss dann seine individuelle Verarbeitungsstrategie finden, die möglicherweise nicht immer ideal ist.

Es empfiehlt sich daher, den Organismus möglichst frühzeitig untersuchen zu lassen. Microkinesitherapie kann, so die Therapeuten, in unterschiedlichsten Fällen eingesetzt werden und dazu beitragen, das Selbstregulierungspotenzial des Organismus zu stimulieren. Sogar prophylaktisches Arbeiten ist möglich.

Die Microkinesitherapie gehört nicht zu den schulmedizinisch / wissenschaftlich anerkannten Methoden. Im Einzelfall kann sie nicht den Gang zum Arzt oder Psychologen ersetzen, aber durchaus ergänzend und begleitend eingesetzt werden.

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